schumannhaus


Von Schumann bis Kraftwerk – musikalische Spurensuche in Düsseldorf
Am 14. Juli führte eine musikalische Exkursion den Vokalpraktischen Kurs unter der Leitung von Ildefons Klein und den Musikgrundkurs der Q1 unter der Leitung von Hauke Osada nach Düsseldorf. Auf dem Programm standen das neu gestaltete Schumann-Haus und eine musikalische Stadtführung durch die Landeshauptstadt.
Erste Station war das Schumann-Haus in der Bilker Straße 15, dem letzten gemeinsamen Wohnort von Clara und Robert Schumann. Das 2025 mit dem German Design Award ausgezeichnete Musikmuseum verbindet historische Räume mit Originalexponaten, Hörstationen und interaktiven Elementen. In acht Themenräumen wird insbesondere die Düsseldorfer Zeit des Künstlerpaares lebendig.
Für den Musikunterricht besonders interessant: In Düsseldorf entstand etwa ein Drittel von Robert Schumanns gesamtem kompositorischen Werk. Die Ausstellung ermöglicht dabei einen unmittelbaren Zugang zu seiner Musik, seinem familiären Umfeld und seiner Tätigkeit als Düsseldorfer Musikdirektor.
Anschließend wurde die Stadt selbst zum musikalischen Lernort. Die Stadtführung spannte den Bogen von der klassischen Musikgeschichte bis zur Düsseldorfer Pop- und Rockgeschichte. Neben Schumann begegneten den Schülerinnen und Schülern dabei auch Namen wie Kraftwerk und Die Toten Hosen, die Düsseldorf weit über die Stadtgrenzen hinaus musikalisch geprägt haben. Die Landeshauptstadt verweist selbst auf diese besondere Verbindung von Klassik, Punk und elektronischer Musik.
So zeigte der Tag eindrucksvoll, wie vielfältig Düsseldorfs musikalische Geschichte ist: von Clara und Robert Schumann über die elektronische Musik von Kraftwerk bis zum Punk der Toten Hosen. Für die beiden Musikkurse wurde daraus eine abwechslungsreiche Verbindung von Musikgeschichte, Stadterkundung und eigener musikalischer Praxis.




